19.02.2015

Speckgürtelmonster

Treue Leser meines Blogs wissen, 
dass wir seit geraumer Zeit den Traum von den eigenen 4 Wänden verfolgen.
Seit über einem Jahr suchen wir intensiv,
haben Hoffnung, regen uns über Makler auf, besichtigen, wägen ab
und hatten schon einmal fast ein Häuschen gekauft.
Denn klar ist für uns seit der Geburt des kleinen Löwen;
wir müssen weg aus der Großsiedlung.


Anfangs fand ich es total cool in der Platte zu wohnen.
Billig, saniert, warm
und keine nervigen, wenn auch größtenteils lieben, Mitbewohner mehr.
Herr Hauptstadtmonster und ich waren das WG-Leben leid 
und so freuten wir uns über unsere erste eigene Wohnung.


Mittlerweile habe ich mich an den Blöcken sowas von satt gesehen
und es steht außer Frage, dass ich lieber heute anstatt morgen umziehen würde.

Die Immobilienlandschaft in meiner geliebten Muddastadt Berlin 
hat sich in den letzten Jahren rasant gewandelt,
ebenso wie die Mietpreise in die Höhe geschossen sind.
Jede kleinste Ecke wird zugepflastert.
Baustellen soweit das Auge reicht.


Geschaffen werden hauptsächlich hochpreisige Eigentumswohnungen,
die sich kaum eine Mittelstandsfamilie leisten kann.


Gleichzeitig gibt es noch viele alte teilweise denkmalgeschützte Gebäude,
die aus dem Dornröschenschlaf geweckt werden wollen.

Ein Haus in Berlin zu kaufen ist somit für uns eine unlösbare Herausforderung.
Schließlich wollen viele Kriterien bedacht werden.
Ich habe dafür eigens eine Checkliste erstellt,
die bei weitem noch nicht vollständig ist.
Ein gebrauchtes Haus zu kaufen,
ist für den Laien eben keine einfache Sache,
auch wenn es im Internet reichlich Ratgeber zum Hauskauf gibt.


So durchforsten wir mehrmals die Woche den Immobilienmarkt
auf einschlägigen Webseiten wie Immowelt
und stellen immer wieder fest, dass es im sogenannten Speckgürtel Berlins 
viel mehr erschwingliche Häuser gibt, die unseren Anforderungen gerecht werden,
 als in der Hauptstadt.

Mittlerweile spielen wir nun doch mit dem Gedanken selbst zu bauen.
Das Unterfangen ist jedoch auch nicht wirklich einfacher.
Ich bin gespannt, ob und vor allem wann wir unseren Traum verwirklichen.
Fakt ist, die eigenen 4 Wände sind ein Lebensziel von uns.

Also seit gespannt, ob ich mich demnächst Frau Speckgürtelmonster nennen werde ;)

Kommentare:

  1. Hallo, oh ja die Häuser kenne ich, da bin ich aufgewachsen. Mittlerweile lebe ich mit meiner Familie im Speckgürtel und es ist gar nicht so schlecht. Hier ist mehr Ruhe, man kann seh für sein Geld etwas leisten und die Verkehrsanbindung wird immer besser, mit dem Auto bin ich in einer guten halben Stunde in Mitte. Schaut euch um, ihr findet bestimmt was ;-) LG Anja

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  2. Oh ja ein eigenes Haus ist etwas tolles, auch wenn es viel Arbeit bedeutet. Seit nun fast 11 Jahren leben wir in unserem eigenen Haus mit Garten. So richtig schön spießig, uns und den Kindern gefällt es. Mit süßen 21 Jahren haben wir Stein auf Stein unser Haus selbst (mit der Arbeitskraft unserer Eltern ) gebaut. Es war anstrengend, aber auch eine tolle Erfahrung. Und was soll ich sagen, man wächst mit seinen Aufgaben ;-) . Ich wünsche euch viel Erfolg bei der Suche. Lg lässt dir da - Frau Mama ;-)

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  3. tja, in Wien ist es nicht viel anders... ich hab Glück dass ich ein Reihenhaus mit kleinem Garten am Rande der Stadt (bin trotzdem schnell im Zentrum) habe. Auch in Wien explodieren die Preise und es gibt lange Wartelisten bei guten Wohnungen (die man sich leisten kann).
    Viel Glück noch!!!
    GLG, Geraldine

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